Paramente St. Lukas Kirche


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Patchwork Paramente der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Lukas zu Querum. www.st-lukas-querum.de

Das weiße Parament

„Strahlen brechen viele aus einem Licht“ EG 268

Schnee, Wolken, Licht, Sonne, Engel, Hochzeit, Taufe – was verbinden wir nicht alles mit der Farbe weiß. Weiß ist die Farbe der hohen Christusfeste wie Weihnachten und Ostern, die Farbe der Klarheit und Wahrheit. Aber weiß ist keine eigenständige Farbe, weiß allein gibt es nicht. Es ist die Summe aller Farben. Gott ist die Summe aller Hoffnungen und Sehnsüchte, unsere Mitte. Im Kreis stehen wir beim Abendmahl, brechen die Hostie. Das Brechen der Hostie symbolisiert Jesu Tod und in uns wächst die Hoffnung, dass wir nicht am Leben zerbrechen. Von ihm, der unsere Mitte ist, brechen Strahlen hervor, lassen etwas in uns und der Welt wachsen, grünen, und die Welt wird neu. Eine Hoffnung, wie es sein könnte, wie es sein sollte, eine Welt an der es zu arbeiten gilt.
(Text: Birgit Eilts)

Weisses Parament

Das weiße Parament

 

Das violette Parament

„Bleibet hier und wachet mit mir“ Mt 16, 38

Violett ist eine „Störfarbe“. Auch sie ist keine eigenständige Farbe, sondern eine Mischung aus rot und blau. Sie ist die Farbe der Vorbereitungszeit, die Farbe der Bußzeiten: Adventszeit vor Weihnachten, Passionszeit vor Ostern. Es ist die Farbe, die Himmel (blau) und Erde (rot) verbindet, doch wie oft ist diese Verbindung zu Gott in uns gestört?

Bleibet hier und wachet mit mir. Am Gründonnerstag nimmt Jesus seine Jünger mit nach Gethsemane. Er will nicht, dass sie mit ihm leiden. Er bittet sie nicht, sein Kreuz zu tragen, die Dornen der Dornenkrone im Fleisch zu spüren, seine Lasten zu erleichtern,… Er bittet sie nur, mit ihm zu wachen und zu beten. Aber sie schlafen ein. Wie oft schlafen wir ein, verschließen unsere Augen? Wach sein für das Leid in dieser Welt, wach sein bei den Sterbenden, bei den Trauernden. Wach sein für ihre Fragen, wach sein für ihre Einsamkeit. Einmal nicht weiter wissen, und keine Rezepte, keine fertigen Trostformeln bringen – bleibet hier und wachet mit mir.
(Text: Birgit Eilts)

Das violette Parament

Das violette Parament

 

Das grüne Parament

„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“… R.M. Rilke

… die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise jahrtausende lang; und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang.“

Grün als Mischfarbe zwischen blau und gelb symbolisiert alles Leben, den Anfang und das Keimen. Es ist die Farbe aller „gewöhnlichen“ Sonntage. Es gibt in dieser Zeit keine Feste oder Feiertage – eben genau so wie unser Leben für gewöhnlich ist. Doch unser gewöhnliches Leben wird auch immer wieder durchbrochen durch das Kreuz. Das Kreuz als paradoxes Lebenssymbol, denn es ist Zeichen der Solidarität und des Leidens zugleich. Es ist das Zeichen der Schuld der geflohenen Jünger genauso wie das Zeichen der Solidarität der Freunde, die unter dem Kreuz geblieben sind. Beides kennen wir in unserem Leben. Vielleicht ist es gut, wenn unser Leben von Gott immer mal wieder durchbrochen wird.
(Text: Birgit Eilts)

Das grüne Parament

Das grüne Parament

 

Das rote Parament

„Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer“ Apg.2

Jesus ist tot, aller Hoffnung sind die Jünger beraubt. Kurz können sie neuen Mut schöpfen aus dem Wissen um Jesu Auferstehung. Unser Herr lebt! Doch wie sollen die Jünger weiterleben, ohne ihren Meister? Ängstlich und mutlos ziehen sie sich zurück. „Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab“ (Apg. 2. Kapital). Der Heilige Geist erscheint mit der Leichtigkeit einer Taube und kann uns bewegen. Ja, was nützt unser Glaube, wenn er nicht weitergetragen wird? Die Jünger reden endlich über ihren Glauben. Und das man sie für ein bisschen betrunken hält, wen stört das schon?

Wenn der Geist Gottes in unsere Herzen ausgegossen wird, dann verwandelt er unsere Verschlossenheit in Offenheit, unsere Angst in Vertrauen und unsere Kälte in Liebe.
(Text: Birgit Eilts)

Das rote Parament

Das rote Parament